Einsatz 12/2025: Vegetationsbrand

Offizieller Pressebericht der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad:

Aus noch unbekannter Ursache geriet am Freitag, den 21.03.25, gegen 19:00 Uhr eine Fläche im Bereich der Gemarkung „Huberäcker“ in Obergladbach in Brand. Passanten entdeckten den Brand und riefen die Feuerwehr. Bedingt durch die derzeitige Trockenheit und starken Wind breitete der Brand sich weiter aus. Aus diesem Grund alarmierte die Leitstelle in Bad Schwalbach entsprechend dem Alarmstichwort „F Wald 1“ (Waldbrand klein) zahlreiche Kräfte der Feuerwehr sowie der Polizei.

Auf der Anfahrt der ersten Kräfte waren in der bereits beginnenden Dunkelheit Flammen und offenes Feuer sichtbar. Vor Ort brannten auf einer L-förmigen Fläche von etwa 70 m Länge und 4 m Breite Hecken, Gestrüpp und Grasfläche. Mit einem C-Strahlrohr und zwei kleineren D-Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Unterstützt haben dabei weitere Einsatzkräfte mit Feuerpatschen. Zur Kontrolle auf versteckte Glutnester wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Die Wasserversorgung der im Außenbereich gelegenen Einsatzstelle wurde durch mehrere Fahrzeuge mit Löschwassertanks sichergestellt. Hier zeigt sich wieder, wie wichtig eine an das Risiko angepasste Ausrüstung und die Vorhaltung von wasserführenden Fahrzeugen ist. Durch die Beschaffung von Tragkraftspritzenfahrzeugen mit Wassertank (TSF-W) wurde hier die Ausrüstung in den letzten Jahren stark verbessert, aber die mitgeführte Löschwassermenge ist mit 750-900 Litern je Fahrzeug in Niedergladbach, Obergladbach und Hausen v.d.H. recht gering. Für die großen Waldflächen fehlen geländegängige Tanklöschfahrzeuge mit größerem Wassertank. Daher wurden die Tanklöschfahrzeuge aus Schlangenbad-Kern und Kemel/Watzelhain, zwar auch nicht geländegängig aber mit großem Wassertank, mit alarmiert.
Der Einsatz konnte um kurz nach 20:00 Uhr beendet werden.

Um 19:30 Uhr sollte eigentlich die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr der Gemeinde Schlangenbad beginnen. Durch den Einsatz bedingt verschob sich deren Beginn um etwa eine gute dreiviertel Stunde.

Bei diesem Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren aus Obergladbach, Niedergladbach, Hausen v.d.H., Schlangenbad-Kern und Heidenrod-Kemel/Watzelhain mit 55 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen sowie ein Streifenwagen der Polizei Bad Schwalbach mit drei Polizeibeamten.

 

Einsatz 11/2025: Gefahrgutunfall

Auf der Bundesautobahn 3 ereignete sich in der Nacht in Höhe Niedernhausen im Bereich des Parkplatzes Theißtal West ein Unfall mit einem Gefahrgut-LKW, welcher verschiedene Gefahrgüter in einzelnen Behältern geladen hatte. Nach Angaben der Polizei wollte der Fahrer eines anderen Sattelzugs auf dem Parkplatz parken. Dieser war jedoch überfüllt und der Fahrer versuchte rückwärts wieder auf die Autobahn zu fahren. Bei dem Manöver ragte ein Teil der Sattelzugmaschine auf den rechten Fahrstreifen. Dort fuhr gerade der Gefahrgut-Lkw und kollidierte seitlich mit dem Sattelzug. Im Zuge des Unfallgeschehens wurden mehrere der geladenen Behälter über einen größeren Abschnitt der Autobahn verteilt, wobei einige davon Leck schlugen. Hierbei handelte es sich um eine Mischung aus verschiedenen Alkoholen und Säuren zur Herstellung von Tierpflegeprodukten.

Unsere Mitglieder der Gefahrguteinheit “CBRN-Zug Mitte” des Rheingau-Taunus-Kreises wurden zur Unterstützung der Gefahrguteinheit “CBRN-Zug Ost” sowie der örtlich zuständigen Feuerwehr alarmiert. Zusammen mit Einsatzkräften aus Bärstadt und Hausen sowie Einheiten aus Bad Schwalbach, Hohenstein und Taunusstein haben wir uns am Feuerwehrstützpunkt in Bad Schwalbach getroffen, um von dort aus gemeinsam im Verband auszurücken. Die Einsatzfahrt konnten wir jedoch in Niedernhausen-Engenhahn abbrechen, da eine weitere Unterstützung unsererseits nicht mehr notwendig war.

 

Bildquelle: Gefahrgutunfall – Feuerwehr Idstein

Einsatz 10/2025: Tragehilfe

Das Team von Rettungsdienst und Notarzt benötigte Unterstützung bzw. Tragehilfe bei einem kritischen Patienten. Daher wurden wir zusammen mit der Drehleiter aus Bad Schwalbach zu einem Wohngebäude in der Straße “Im Wiesengrund” alarmiert.

Die Fenster der Dachgeschosswohnung in Richtung Straße waren für eine Rettung mittels Drehleiter jedoch zu klein. Auch der Rettungsversuch über ein Fenster auf der Giebelseite musste abgebrochen werden. Die Person wurde dann letztendlich mittels Tragetuch durch das Treppenhaus aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Einsatz 09/2025: Rettung unwegsames Gelände

Eine im Bereich zwischen Niedergladbach und Erbacher Forsthaus gestürzte Person benötigte medizinische Hilfe. Aufgrund des unklaren Standortes der Person und der nicht näher bekannten Beschaffenheit der Waldwege wurde unser Land Rover Defender als geländegängiges Einsatzfahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie der örtlich zuständigen Feuerwehreinheit mit alarmiert.

Die Person konnte durch die örtlich zuständigen Feuerwehrkräfte recht schnell an einer Stelle angetroffen werden, die auch durch den Rettungsdienst gut anfahrbar ist. Die Anfahrt konnten wir daher bereits in Hausen v.d.H. abbrechen.

Einsatz 08/2025 ELW: BMA Einlauf

Unsere Mitglieder der ELW-Einsatzgruppe wurden am frühen Abend zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage nach Georgenborn alarmiert. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass die Auslösung durch einen Handdruckknopfmelder stattgefunden hatte. Jedoch konnte kein Schadensereignis festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Handdruckknopfmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

Einsatz 07/2025: Privater Feuer-/Rauchwarnmelder

Ein privater Feuer-/Rauchwarnmelder löste am Abend in einer Wohnung in Georgenborn aus und machte die Nachbarn durch das laute Piepen aufmerksam, die daraufhin die Feuerwehr riefen.

Um sich Zugang zu der betroffenen Wohnung verschaffen zu können, wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Es konnte daraufhin festgestellt werden, dass der Feuer-/Rauchwarnmelder aufgrund angebranntem Kochgut ausgelöst hatte. Dieses wurde von der heißen Kochplatte entfernt und die leicht verrauchte Wohnung wurde ausgiebig belüftet.

Des Weiteren befand sich in der Wohnung noch eine Person, die von dem dazu gerufenen Rettungsdienst und Notarzt medizinisch versorgt werden musste.

Einsatz 06/2025: BMA Einlauf

Wir wurden am frühen Abend zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage nach Georgenborn alarmiert. Vor Ort stellten wir fest, dass die Auslösung durch einen Handdruckknopfmelder stattgefunden hatte. Jedoch konnte kein Schadensereignis festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Handdruckknopfmelders und dem Zurücksetzen der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

Einsatz 05/2025: Privater Feuer-/Rauchwarnmelder

Wir wurden am Abend in eine Wohnanlage nach Georgenborn alarmiert. Hier hatte eine privater Feuer-/Rauchwarnmelder in einer Wohnung ausgelöst.

Vor Ort konnte jedoch kein Schadensereignis festgestellt werden.

Nach der Erkundung im Bereich des ausgelösten Feuer-/Rauchwarnmelders wurde die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben.

Einsatz 04/2025 ELW: eCall ohne Sprechkontakt

Wir wurden am Nachmittag zu einem ausgelösten “eCall” (automatischer Notfallanruf) auf die L3037 zwischen Hausen und Bärstadt alarmiert. An der gemeldeten Einsatzstelle konnte jedoch kein verunfalltes Fahrzeug vorgefunden werden. Der Einsatz wurde demnach nach kurzer Zeit abgebrochen.

 

Wie funktioniert der automatische Notruf?
eCall steht dabei für „emergency call“, also Notfallanruf. Dieser wird nach einem schweren Unfall automatisch abgesetzt. Das hat den Vorteil, dass selbst dann ein Notruf gesendet wird, wenn der Fahrer bewusstlos ist. Ist der Fahrer ansprechbar, kann er dann weitere Details per Sprachverbindung durchgeben. Die wesentlichsten Daten, zum Beispiel über den Ort des Unfalls, die Art der Auslösung (manuell oder automatisch) oder das Fahrzeug und die Anzahl der Insassen werden aber ohnehin gleich mit gesendet. Das System ist dank Crash-Sensoren auch in der Lage, einen schweren Unfall von einem Parkrempler zu unterscheiden. Im letzteren Fall macht der eCall nichts.
eCall ist ein von der Europäischen Union vorgeschriebenes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge, das die Hersteller seit dem 31. März 2018 in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einbauen müssen.
(Quelle: CARMADA)

Einsatz 03/2025: Rettung unwegsames Gelände

Eine im Wald gestürzte Person benötigte medizinische Hilfe. Aufgrund des unklaren Standortes der Person und der nicht näher bekannten Beschaffenheit der Waldwege wurde unser Land Rover Defender als geländegängiges Einsatzfahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie der örtlich zuständigen Feuerwehreinheit mit alarmiert.

Von einem Lotsen konnten wir in Bärstadt in Empfang genommen und weiter an die im Wald über dem Steinbruch gelegene Einsatzstelle geleitet werden. Zusammen mit dem Rettungsdienst versorgten wir die Person und transportierten sie anschließend aus dem Wald. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.